Auf heise.de beschreiben Dr. Konstantin Hopf, Dr. Karoline Glaser und Daniel Dorsch Ergebnisse eines Erfahrungsaustauschs, bei dem Expert*innen aus dem Bereich Agilität und Data Science den Einfluss von KI auf Agilität erörtert haben. Generative KI-Tools helfen nicht mehr nur dabei, Texte zu schreiben, zu programmieren oder Bilder zu erstellen. Sondern sie verändern auch, wie Teams zusammenarbeiten. Für nahezu jede Aktivität in der Softwareentwicklung gibt es bereits Tools, um den Prozess (teilweise) zu automatisieren. Das stellt bewährte Methoden des Projektmanagements und der Softwareentwicklung auf den Prüfstand. Daneben ging es um die Frage, wie Teams agile Methoden verändern müssen, wenn sie datengetriebene, KI-basierte Systeme statt klassischer Software entwickeln:
„Agile Methoden wie Scrum setzen prinzipiell auf klar strukturierte Rhythmen: Sprintplanung, Review, Retrospektive. Sie verfolgen das Ziel, früh sichtbare Ergebnisse zu liefern, die sich iterativ verbessern lassen. In der Theorie passen agile Methoden somit gut zur Entwicklung von Produkten, die zumindest einen KI-Anteil haben. Insbesondere die schnellen Iterationen, das Fördern funktionsübergreifender Zusammenarbeit und die hohe Anpassungsfähigkeit an geänderte Anforderungen durch häufige Feedbackschleifen schaffen scheinbar ideale Voraussetzungen für die KI-Entwicklung. So können Teams flexibel auf neue Erkenntnisse reagieren und den Entwicklungsprozess kontinuierlich verbessern.“
heise.de, 26.08.2025: „Künstliche Intelligenz überholt das Daily – Wenn KI-Modelle in Sprintplanung und Daily Stand-up einsteigen, verändern sich nicht nur Tools, sondern auch die Teamrollen und der Teamspirit in der Praxis.“, https://www.heise.de/hintergrund/KI-Navigator-13-Kuenstliche-Intelligenz-ueberholt-das-Daily-10553956.html